Die Beständigkeit des Universums

Wenn ich meinen Atem spüre,
der mir ein Anker ist, wann immer ich
zu weit abgekommen bin
Wenn ich das unablässige Weiten und Dehnen fühle,
auch wenn ich im Sturm oder Schlaf
oder ganz tief unten bin
Wenn ich dem Fluss durch meinen Körper
folge in jeden Winkel, nur um mich dann wieder
auf der Insel meines Atems auszuruhen
Dann kann ich in der Beständigkeit meines Atems
die Beständigkeit des Universums erkennen
Das Aufeinander-zu und Voneinander-weg
im unentwegten Rhythmus des Lebens, das mich
zu nichts anderem als einen Teil der Wolken macht.

